Brownie-Waffeln mit Kokos-Swirl

10. März 2019

Ihr Lieben, heute heißt es wieder "all you need is.." und wir widmen uns einem kulinarischen Thema, das ich in meinem Küchenalltag definitiv nicht missen mag:  
herzhafte & süße Waffeln.
Schon als Kind habe ich nicht nur gerne Kuchen mit Oma und Mama gerührt, sondern auch Waffelteig. Unser Familienrezept für Buttermilchwaffeln bereite ich seit gut 35 Jahren unverändert gerne zu. Damals besaß ich sogar ein Kinder-Waffeleisen von Rauco. Während meine Mam riesige Mengen Teig in ihrem Maybaum-Eisen versenkte, stand ich daneben und backte Mini-Waffeln.
Gibt man heute Kinder-Waffeleisen in die Suchmaschine ein, kann man leider nur noch Spielzeug-Geräte mit Holzwaffeln oder Motiveisen kaufen. Schade eigentlich, denn ich habe die kleine Ausführung sehr geliebt.
Zum Glück schmecken Waffeln in jeder erdenklichen Form und es gibt unendlich viele Zubereitungsvarianten. Die 28 Beiträge, die wir für euch gesammelt haben, beweisen das sehr schön. Im Soulfood-Archiv sind inzwischen (immerhin!) 10 verschiedene Rezepte zu finden - Tendenz steigend. Unangefochten auf Platz 1 meiner Lieblingswaffel-Liste sind übrigens die Spinatwaffeln mit Feta.
Und auch wenn mein Herz ein bisschen mehr für pikante, als für süße Waffeln schlägt, habe ich mich heute für zweiteres entschieden.
Marie-Lousie aus unserer Gruppe war ganz traurig, als aus meinen Falaffel-Waffeln plötzlich süße Schokoladenwaffeln wurden. Ich werde die ganz bald nachreichen, versprochen ♥
Die Idee zu meinen Brownie-Kokos-Waffeln wollte einfach umgesetzt werden und ich bin sehr glücklich mit dem Ergebnis. Beim ersten Versuch war die Kokosmasse zu fest und nur schwer in Form zu bringen. Nun ist sie etwas "geschmeidiger" und auch nicht mehr ganz so süß.
Ich bin sehr gespannt, wie ihr meine Kreation findet und empfehle euch dringend einen Blick auf die köstlichen Beiträge der anderen Teilnehmer.
Habt es fein und lecker - eure Janke.

Schokoladen-Waffeln mit Kokos

Zutaten für ca. 12 Herzchen-Waffeln:

Für die Kokosmasse:
- 500ml Milch (hier 1,5% Fett)
- 50g Hartweizengrieß
- 100g Kokosflocken
- 50g Zucker

in eine kleine Pfanne:
- 125g Butter
- 100g Schokolade (hier Edelbitter mit 50% Kakaoanteil)

in die Rührschüssel:
- 150g Zucker
- 10g Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- 3 Bio-Eier (mittlere Größe)

in eine weitere Schüssel:
- 125g Mehl
- 50g Kakao
- 50g Speisestärke
- 1/2 Päckchen Backpulver (hier Weinstein)

außerdem: 
- 200ml Milch (hier 1,5% Fett)


Milch für die Kokosmasse in einem Topf zum Kochen bringen. Grieß, Kokosflocken und Zucker einrühren, kurz aufkochen und dann bei geschlossenem Deckel auf kleinster Temperatur 15 Minuten quellen lassen.
Butter und Schokolade für den Brownie-Teig in einer kleinen Pfanne erwärmen bis beides flüssig ist. Verrühren und etwas abkühlen lassen.

Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier mit einem Mixer/Schneebesen schaumig aufschlagen, bis die Masse hell wird.
Mehl, Kakao, Stärke und Backpulver in einer weiteren Schüssel miteinander mischen.
Unter ständigem Rühren zuerst Milch, dann die flüssige Schokobutter in die Eier-Mischung gießen. Abschließend die Mehl-Mischung dazu geben und alles kurz verrühren.

Grießmasse in einen Spritzbeutel mit Loch- oder Sterntülle füllen. Waffeleisen* vorheizen.
Wieviel Teig und Kokosmasse ihr in euer Waffeleisen einfüllen müsst, hängt von Größe und Tiefe des Eisens ab. Nach zwei bis drei Waffeln hat man den Dreh raus.
Zuerst dunklen Teig einfüllen und dann die Kokosmasse von der Mitte beginnend schneckenförmig darauf spritzen. Der dunkle Teig schiebt sich dabei automatisch nach Außen.
Wer keine Lust auf Kringel und Kreise hat, kann natürlich auch Punkte oder Kleckse machen. Lasst eurer Fantasie freien Lauf!
Wenn ihr ein beschichtetes Waffeleisen habt, das ihr normalerweise nicht einfettet und die Kokosmasse leicht anhängt, verwendet etwas Butter zum Ausbacken der Waffeln.

Schokoladenwaffeln mit Kokos

Und hier könnt ihr euch durch 27 weitere süße und herzhafte Waffelrezepte stöbern:

Herzhafte Waffeln

Süße Waffeln


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Orange Chicken von Jimmy Wang

3. März 2019

Wenn ich zu meinem Lieblings-Chinesen essen gehe, wähle ich grundsätzlich das Büffet. Obwohl die Auswahl riesig ist, stehe ich dann meistens mit leuchtenden Augen vor den kleinen, frittierten Köstlichkeiten. Fisch, Hähnchen, Garnelen und vieles mehr in einer knusprigen Panade, die sogar dann knusprig bleibt, wenn man sich eine ordentliche Portion Sauce dazu gönnt. Herrlich! Zuhause am eigenen Herd war mir das bisher immer zu viel Aufwand.
Bis jetzt! Denn ab sofort wird im Hause Soulfood "gewangt".
Das berühmte "Orange Chicken" von Panda Express Chefkoch Jimmy Wang hat alle meine Geschmacksnerven nachhaltig getroffen.
Zuerst skeptisch, habe ich mir vor einigen Wochen ein Video angesehen, in dem er den Verkaufsschlager der US-amerikanischen Fast-Food-Kette frisch zubereitet.
Gänzlich ohne Geheimzutaten, hat mich das Rezept schnell überzeugt und wenig später hatte ich bereits alle "Cups" in Gramm und Milliliter, alle Pounds und pinches umgerechnet.

Ganz wichtig für den Geschmack: das richtige Hähnchenfleisch. Tauscht hier nicht gegen Brust oder ein anderes Filetstück, es wird zu trocken und schmeckt nicht! Wir brauchen den Anteil an dunklem Fleisch aus der Keule.
Wenn ihr eure/n Metzger/in lieb anlächelt, bekommt ihr es bestimmt auch fertig entbeint.
Und dann kann es auch schon losgehen:

Hähnchen mit süß-saurer Orangensauce

Zutaten (für etwa 6 Portionen): 
  • 900g Hähnchen-Oberkeule (entbeint)
  • Fett oder Öl zum Frittieren
  • 2-3 Frühlings-/Lauchzwiebeln
  • 1-2 TL Sesamöl
Für den Teig:
  • 350g Weizenmehl Type 405
  • 120g Maisstärke
  • 1 EL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • 1 Ei (Größe M)
  • 400ml frisches Wasser
  • 2 EL Öl (hier Rapsöl)
Für die Sauce:
  • 1 EL Öl (hier Rapsöl)
  • 1/4 TL Chiliflocken
  • 1 TL frischer Ingwer (fein gehackt)
  • 2 frische Knoblauchzehen (fein gehackt)
  • 30g Zucker
  • 30g brauner Zucker
  • 60-100ml frischer Orangensaft
  • 60ml Weißweinessig
  • 2 EL Sojasauce (dunkel)
  • 2 EL Maisstärke + 2 EL Wasser zum Binden

Hähnchen in kleine, mundgerechte Stücke schneiden.
Zutaten für den Teig in einer großen Schüssel verrühren. Die Konsistenz darf nicht zu flüssig sein und sollte einem Waffelteig ähneln.
Hähnchenstücke in den Teig geben, alles vermischen und dann abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

Ob ihr das Fleisch in einer Fritteuse oder im Topf ausbackt, ist ganz euch überlassen. Das Fett/Öl sollte ca. 130°C heiß sein. Frittiert nicht zu viele Teile gleichzeitig, da sie ansonsten aneinander backen. Nach etwa 6 Minuten aus dem Fett nehmen und auf einem Blech mit Küchentuch abtropfen lassen.

Öl für die Sauce in einer großen Pfanne erhitzen. Chiliflocken, Ingwer und Knoblauch dazu geben. Zucker unterrühren und alles mit 60 ml Orangensaft ablöschen. Essig und Sojasauce ebenfalls zugeben und aufkochen lassen.
2 EL Maisstärke in 2 EL Wasser auflösen und einrühren. Falls euch die Sauce zu dick wird, könnt ihr noch ein wenig Orangensaft nachgießen.
Frittierte Hähnchenteile in der Sauce wenden und direkt vor dem Essen 1-2 TL Sesamöl dazu geben.

Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und darüber streuen. Bei mir gab es herrlich duftenden Basmati-Reis dazu.

Hähnchen mit süß-saurer Orangensauce

[Rezension] Her mit dem süßen Leben

26. Februar 2019

Wenn es um Kuchen geht, freue ich mich ja immer über Backbücher mit bodenständigen Rezepten, wie ich sie von meiner Oma kenne. Und das meine ich im positivsten aller Sinne! Manche mögen es langweilig finden, für mich sind Hefekuchen, Rührteige, Biskuitrollen und Tartes aus Mürbeteig jedoch das Nonplusultra.
Das neue Buch von Frau Annika und Britta "Brit" Morbitzer begeistert mich aber nicht nur wegen der schönen Rezeptauswahl, sondern zusätzlich durch die ganz besondere Gestaltung.
Wer Fotos von Backwerken benötigt, um sie nachzubacken, wird in "Her mit dem süßem Leben" kein einziges finden. Ganz im doppeldeutigen Sinne des Untertitels "mit malerischen Kuchen durch das Jahr", wurden alle Anleitungen und fertigen Kuchen von Frau Annika illustriert. Ja, auch die Anleitungen! Für mich als Listen-Freak und Mensch, der Texte besser verarbeitet, als bildliche Anleitungen, war das eine kleine Herausforderung, der ich mich jedoch gerne gestellt habe.
Die Zeichnungen sind so liebevoll detailreich, dass es eine Freude ist, sich durch die bunten Rezepte zu stöbern; als betrachte man ein Bilderbuch.
Die kulinarische Seite des Autorenduos übernahm Brit, die vor einigen Jahren noch ein kleines Café in Mainz führte. Mit selbstgemachten Köstlichkeiten kennt sie sich also bestens aus und so findet man, vielleicht in Erinnerung an ihr "Lädsche", auch Rezepte für Marmelade, Limonade und Plätzchen im aktuellen Buch.   

Abgerundet wird das gelungene Gemeinschaftsprojekt mit Kopiervorlagen für Cake-Topper, Girlanden, Muffin-Banderolen und Einladungen zum Kaffee.
  

Erschienen am 14.01.2019 im Frechverlag (TOPP-Kreativ).
Gebundene Ausgabe mit 96 Seiten.
ISBN: 9783772480577
Preis: 19,99€ 

Eine Leseprobe findet ihr direkt beim Verlag.
















 


Herzhafte Strudelsäckchen mit Kartoffelfüllung

20. Februar 2019

Ihr Lieben, momentan plagt mich das Rheuma. Es zwickt und zwackt so sehr in meinen Gelenken, dass ich nachts kaum schlafe und tagsüber völlig unmotiviert bin. Seht es mir bitte nach, wenn es deshalb aktuell zu größeren Lücken zwischen zwei Rezepten kommt. Sobald es mir besser geht, gibt es wieder regelmäßig frische Beiträge, versprochen.

Glücklicherweise bin ich euch aber noch ein "altes" Rezept schuldig.
Vor Kurzem habe ich ja das kleine Laugengebäck veröffentlicht, das ich vor sage und schreibe zwei (!) Jahren für eine Veranstaltung zubereitet hatte, erinnert ihr euch? Die rasch geknipsten Fotos (direkt vor dem Servieren) sind anschließend in einem Ordner auf meinem PC gelandet und in Vergessenheit geraten.
Das gleiche Schicksal erlitten 40 Mini-Strudel, die es ebenfalls an diesem Abend zu einem köstlichen Glas Wein und einer Autorenlesung gab.
Da ich beide Rezepte nach wie vor toll finde und meine Fingerfood-Kategorie stets gerne erweitere, dürfen nun auch die kleinen Kartoffelstrudel auf den Blog umziehen.
Die Idee dazu, daran erinnere ich mich gut, kam damals von Sarah. Sie hatte gerade einen steirischen Kartoffelstrudel zubereitet. Ihr Rezept hat es allerdings wesentlich schneller ins Internet geschafft und ist auf ihrem Blog Gaumenpoesie nachzulesen.
Habt es fein - bis bald, eure Janke.

Kleine Kartoffelstrudel als Fingerfood

Herzhafter Wabenkuchen mit Sauerkraut

10. Februar 2019

Ich liebe Blechgerichte, egal ob süß oder herzhaft. Die meisten machen wenig Arbeit und man bekommt viele hungrige Gäste auf einen Schlag satt.
Im Sommer komme ich nicht mehr ohne mein Ofengemüse mit scharfen Hackbällchen aus und auch die Winter-Version mit Kohl, Lauch und Kartoffeln wird immer wieder gerne gegessen.
Mit diesem Beitrag erweitere ich die Kategorie Blechgerichte um sagenhafte 38 Rezepte.
Ja, richtig gelesen: Achtunddreißig!
So viele Foodblogs sind nämlich heute bei "All you need is.. Blechgerichte" dabei. Erinnert ihr euch noch an die Runde im Januar? Damals gab es 27 Schmorgerichte und ich habe meinen ersten Sauerbraten zubereitet.
In Ausgabe zwei von "All you need is.." kommt also alles aufs Blech. Die lange und absolut köstlich zu lesende Liste mit allen Links, findet ihr weiter unten.

Ich habe mich für ein Gericht entschieden, das ich so ähnlich vor einiger Zeit beim LECKER Magazin entdeckt habe: den Wabenkuchen.
Aus Teigfladen entstehen kleine, nach oben offene Teigtaschen, die sich auf dem Blech aneinander kuscheln und dadurch herrlich fluffig bleiben. Die einzelnen Waben können nach dem Backen als Fingerfood auseinander gezupft werden. Gefüllt habe ich sie ganz hessisch mit "Rippchen und Kraut". Klingt gut? Dann kommt hier das Rezept für euch: 

Wabenkuchen mit Sauerkraut und Rippchen

Kleines Laugengebäck

3. Februar 2019

Mein traditionelles Ausmisten zum Jahresanfang zieht sich aktuell in die Länge. Vielleicht liegt es daran, dass ich immer wieder neue "Baustellen" aufmache, bevor ich eine andere komplett abgeschlossen habe? Wahrscheinlich!
Was im Wohnzimmer noch wunderbar funktioniert hat (frei nach Marie Kondō: "Macht mich dieser Gegenstand glücklich?") wird in der Küche zur Herausforderung. In meiner Küche macht mich einfach sehr vieles glücklich und ich kann mich schlechter von alten Tellern, als von Schmuck, Deko oder Büchern trennen. 
Die neue Kommode, mein externer Mini-Küchenschrank im Treppenhaus, ist auch schon wieder fast voll. Mit schönen Dingen! Die mich alle glücklich machen! Selbstverständlich!
In diesem Aufräumen, Verschenken und Flohmarktkisten packen, fange ich während einer Pause damit an, meine Fotos auf dem Laptop durchzuklicken.
Die müsste ich auch dringend sortieren, beschriften und in Ordner "verpacken". 
So mancher Schatz findet sich nämlich auch hier. Zum Beispiel Fotos von kleinen Laugenbrötchen, die ich 2017 für eine Veranstaltung gebacken habe. Sogar das Rezept habe ich ordentlich abgeheftet - na also, geht doch.
Und während ich mich heute wahrscheinlich weiter durch meine Wohnung wühle, könnt ihr euch ganz gemütlich das Rezept durchlesen und bekommt vielleicht Lust darauf, eure eigenen Brötchen zu backen. Liebste Grüße - eure Janke.

Laugenkonfekt mit Backsaaten

Zutaten für ca. 40 Stück: 
- 400g Weizenmehl (Type 405)
- 250ml frisches, lauwarmes Wasser
- 7g Trockenhefe
- 1 TL Zucker
- 1 gestrichener TL Salz
- 50g weiche Butter
- 40g Natron*
- Körner-Mischung (z.B. von Rapunzel*) oder grobes Salz
- Mini-Wienerle (optional)

Mehl in einer großen Schüssel mit Hefe, Zucker und Salz vermischen, das lauwarme Wasser und zuletzt die weiche Butter  dazu geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort, mindestens 1 Stunde gehen lassen.
Der Teig sollte dabei deutlich an Volumen zulegen.

Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 
Teig auf einer leicht bemehlten Fläche nochmals kurz durchkneten und in etwa 40 gleichmäßige Portionen teilen. Mit den Händen kleine Brötchen formen.
Wer mag, kann diese mit kleinen Würstchen füllen, das kommt bei Kindern besonders gut an.

1 Liter Wasser in einem großen Topf erhitzen. Wenn das Wasser kocht, Topf vom Herd nehmen und vorsichtig das Natron einrühren (ACHTUNG! Nicht erschrecken, es kann stark sprudeln!).
Die Brötchen portionsweise 30 Sekunden in der Lauge baden, mit einem Schöpflöffel wieder herausnehmen und gut abgetropft auf ein Blech mit Backpapier legen. Mit Backsaaten oder grobem Salz bestreuen und 15 Minuten hellbraun backen.

Laugenkonfekt mit Backsaaten

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Pasta mit Rosenkohl & Hummus-Sauce

31. Januar 2019

Ihr Lieben, wie könnte ich den Januar besser beschließen, als mit meiner Teilnahme an der ersten Ausgabe von "Saisonal schmeckt's besser 2019"?!
Unser Gemeinschaftsevent ist nun schon ein ganzes Jahr alt und ich freue mich sehr, dass wir euch erneut 20 saisonale Gemüsegerichte vorstellen können.
Obwohl ich ansonsten auch mit saisonalen Zutaten koche und backe, macht es immer ganz besonders viel Spaß, das Rezept für ein bestimmtes Gemüse oder Thema zu entwickeln.

Bei mir steht dieses Mal der bei vielen unbeliebte Rosenkohl auf der Speisekarte.
Kombiniert habe ich ihn mit selbstgemachter Pasta und einer der einfachsten und zugleich leckersten Saucen, die ich kenne. Es handelt sich im Grunde um flüssiges Hummus, das geschmacklich ganz wunderbar zu Rosenkohl, Wirsing oder Brokkoli passt. Besonders wenn das Gemüse im Ofen gegart und leicht geröstet wurde.
Eurer Pasta könnt ihr, sofern ihr sie selbst macht, durch Rote-Bete-Pulver eine rosarote Farbe verleihen. Ich brauche das manchmal an tristen Wintertagen.
Wenn ich dann mein kunterbuntes Essen auf dem Teller vor mir habe, ist mir das Wetter egal. Probiert es aus, das Auge isst mit!
Und falls ihr mal faul seid, ...die Hummus-Sauce kann man notfalls auch pur zu einer Scheibe Brot löffeln ♥


Rösti-Quiche mit Lauch

27. Januar 2019

Letzte Woche habe ich jemanden mit den Worten "Wenn hier etwas streng riecht, das ist der Bergkäse, nicht ich!", an der Tür begrüßt. Es war mir ein dringendes Bedürfnis, das klarzustellen, denn das Haus roch aus allen Poren.
Schuld daran war die Rösti-Quiche, die ich euch heute nichtsdestotrotz für kalte Wintertage ans Herz legen möchte. 
Der aromatische Geruch kündigt bereits beim Backen einen köstlichen Gaumenschmaus an, der wunderbar ohne Fleisch auskommt. Wer es trotzdem vermisst, dem empfehle ich eine dicke Scheibe gebratenen Fleischkäse dazu.
Mir schmeckt der Röstikuchen am besten mit einer großen Portion Apfelmus oder einem frischen Kräuterquark.
Genau das richtige Soulfood für meinen vom Ausmisten überladenen Kopf.
Jedes Jahr im Januar trenne ich mich von einigen Dingen, die ich nicht mehr benötige und aktuell bin ich sehr zufrieden mit mir. Es geht zwar langsam, aber viele Teile haben bereits ihre neuen Besitzer gefunden und mir mehr Raum verschafft.
Zumindest zeitweise, denn besonders für den Blog bin ich natürlich immer auf der Suche nach schönen Einzelstücken zum Fotografieren. Und so räume ich und schiele gleichzeitig bei den Kleinanzeigen nach neuen Schätzen. Irgendein Hobby braucht schließlich jeder.
In diesem Sinne, habt es fein - eure Janke.

Kartoffelkuchen mit Lauch

DESIGNED BY ECLAIR DESIGNS