Djuvec-Reis mit Ajvar

22. September 2020

Ein richtig guter Djuvec-Reis steht schon lange auf meiner Wunschliste für die Soulfood-Küche. Als hätte ich geahnt, dass mir für die zweite Runde von "Koch mein Rezept" die liebe Steffi von KochTrotz zugelost wird, habe ich dieses schnabulöse Reisgericht allerdings immer wieder aufgeschoben. 
Bei Steffi findet man nämlich so einige Köstlichkeiten aus der südosteuropäischen Küche, denn sie hat in eine serbisch-mazedonische Familie eingeheiratet. Ihren Beitrag über die traditionelle Ajvar-Produktion finde ich besonders lesenswert und so war ziemlich schnell klar: ich koche ihren veganen Djuvec-Reis mit ebendiesem Ajvar nach.
 
Ganz ähnlich wie ich, kam Steffi 2010, nach einer krankheitsbedingten Extremsituation zum Bloggen und ist inzwischen (anders als ich *lach) eine bekannte Größe unter den deutschprachigen Foodblogs. Als Hyperallergikerin richten sich ihre Rezepte besonders an Menschen mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und Nahrungsmittel-Allergien. Zu diesem Thema hat sie inzwischen 3 Bücher veröffentlicht, die auch für Nicht-Allergiker*innen ein echter Gewinn im Kochbuchregal sind.
Wenn ich mir Steffis "Über-mich-Seite" durchlese, fühle ich mich ihr sehr verbunden und kann nachvollziehen, dass sich ihr Blog KochTrotz zu einer wahren Herzensangelegenheit entwickelt hat. Über gesundheitliche Probleme zu schreiben, hilft eben nicht nur Leidensgenoss*innen - das kenne ich sehr gut und möchte meine virtuelle "Therapie" ebenfalls nicht mehr missen.
Steffis Umgang mit ihrer gesundheitlichen Situation ist mir ein echtes Vorbild. Nachdem ich so intensiv in ihre Geschichte abgetaucht bin, schätze ich sie sehr und ziehe aus ihren Texten eine ganz neue, wertvolle Motivation. Ihr Wille, fundiertes Basiswissen zu erlernen und an Betroffene weiterzugeben, ist bemerkenswert.
Über 1000 Rezepte hat Steffi während der letzten Jahre in ihrem Archiv angesammelt und ich bin froh, dass mich ihr Djuvec-Reis ziemlich schnell, zwischen den vielen süßen und herzhaften Leckereien, angelächelt hat. Ansonsten hätte ich mich in einem Rezepte-Rausch verloren.
Da man an so klassischen Familienrezepten nicht rüttelt, habe ich kaum etwas an Steffis Zubereitung verändert. Warum auch, der Reis war unglaublich lecker und wird nun bestimmt öfter genau so gekocht.
 
Djuvec-Reis mit Ajvar
 

Couscous-Bowl

13. September 2020

Als hätten wir geahnt, dass der Spätsommer nochmal um die Ecke kommt, lautet das Motto von "All you need is.." heute: Bowls. Natürlich kann man solch eine Schüssel voller Köstlichkeiten das ganze Jahr über genießen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es bei den Teilnehmer*innen der September-Runde heute ähnlich bunt und leicht zugeht, wie bei mir.
Den Trend der Bowls gibt es schon seit einigen Jahren und ich finde, er hält sich zu Recht.
Als Bowl bezeichnet man Gerichte, bei denen alle Zutaten nebeneinander in eine Schüssel kommen. Dabei werden möglichst frische Nahrungsmittel verarbeitet und keine Fertigprodukte verwendet.
Man kann sie zu jeder Tageszeit essen und es gibt inzwischen einige echte Klassiker wie zum Beispiel Porridge Bowls, Poke Bowls und Buddha Bowls.
Die Zusammenstellung der Bowl darf natürlich komplett den eigenen Vorlieben entsprechen, sollte aber für den absoluten Genuss unterschiedliche Konsistenzen enthalten.
Hier unterteilt man klassischerweise in Getreide, Obst und Gemüse, Körner, Saaten und Nüsse, sowie Salate und Kräuter. Auch Fleisch, Fisch und Milchprodukte kommen als Bestandteil einer Bowl in Frage.

Ich habe mich heute für eine fleischlose Couscous-Bowl entschieden und viel frisches Gemüse verwendet. Dazu gibt es eine schnabulöse Tahini-Sauce, die alle Zutaten wunderbar miteinander verbindet.
Als Bowl bezeichnet man Gerichte, bei denen alle Zutaten in eine Schüssel kommen. Man benötigt praktisch keine Pfannen oder Töpfe, da das Gericht direkt in der Schüssel zubereitet wird. Der Trend ist in den USA aus der Clean-Eating-Bewegung heraus entstanden. Hierbei geht es darum, möglichst gesunde Nahrungsmittel zu verarbeiten und keine Fertigprodukte zu essen.
Als Bowl bezeichnet man Gerichte, bei denen alle Zutaten in eine Schüssel kommen. Man benötigt praktisch keine Pfannen oder Töpfe, da das Gericht direkt in der Schüssel zubereitet wird. Der Trend ist in den USA aus der Clean-Eating-Bewegung heraus entstanden. Hierbei geht es darum, möglichst gesunde Nahrungsmittel zu verarbeiten und keine Fertigprodukte zu essen.

Als Bowl bezeichnet man Gerichte, bei denen alle Zutaten in eine Schüssel kommen. Man benötigt praktisch keine Pfannen oder Töpfe, da das Gericht direkt in der Schüssel zubereitet wird. Der Trend ist in den USA aus der Clean-Eating-Bewegung heraus entstanden. Hierbei geht es darum, möglichst gesunde Nahrungsmittel zu verarbeiten und keine Fertigprodukte zu essen.
Bowl mit Couscous, Blumenkohl, Granatapfel und Tahinisauce

Kuchen im Waffelbecher

23. August 2020

Ist es nur bei mir so, oder erblicken in eurem Freundes- und Bekanntenkreis auch gerade so viele Spätsommer-Babies das Licht der Welt? Für mein Empfinden "boomt" es ordentlich und das können rein rechnerisch noch keine "Corona-Babies" sein, Herrschaften! Was soll da noch im Winter auf uns zu kommen *lach!
Auch die Foodblogger haben für eine neue Generation Schleckermäulchen gesorgt: in den letzten Tagen gab es 3x Nachwuchs und ich schicke an dieser Stelle liebste Grüße an Henriette und Mia. Herzlichen Glückwunsch zu den neuen Mini-Menschlein ♥

Für eine der frisch gebackenen Mamas richtet Emma von Emmas Lieblingsstücke heute eine virtuelle Baby-Party aus: Jana aka Nom Noms food. Bekannt als Initiatorin der "Boom-Bloggerevents" konnte unser Rezepte-Flashmob natürlich keinen anderen Titel tragen als:  "Baby Boom"!
Weiter unten habe ich euch alle Teilnehmer mit ihren süßen Leckereien verlinkt und empfehle: nicht akut hungrig stöbern! Was euch auf den insgesamt 16 Blogs alles erwartet lässt mir seit gestern Abend das Wasser im Mund zusammenlaufen.

In der Soulfood-Küche kamen wiederholt Zuckeraugen zum Einsatz und es entstanden kleine "Kuchen-Monster" für Baby Theo und all die anderen Schlüpflinge im Sommer 2020. Habt ein monstermäßig tolles Leben, seid wild, frech und wunderbar!

Kleine Monster-Kuchen in der Waffel

Huevos a la flamenca

9. August 2020

Passend zu den hochsommerlichen Temperaturen in Mitteleuropa, heißt es heute Tapas, Mezze & Co. in der Soulfood-Küche und auf 16 weiteren Foodblogs.
Ursprünglich wollte sich unsere August-Runde von "All you need is.." ausschließlich der spanischen Küche widmen, doch dann haben wir die kleinen Köstlichkeiten kurzerhand erweitert. So gibt es nun auch fränkische Tapas, Antipasti und orientalische Dips. Herz was willst du mehr!?
Mit meinen "Huevos a la flamenca" bin ich Spanien treu geblieben und habe euch die Eier auf flämische Art in zwei Versionen zubereitet. Einmal klassisch mit der typischen Chorizo und jamón (Schinken) - einmal vegetarisch mit Zucchini und dicken weißen Bohnen.
Überbacken wird das "Bauernfrühstück" deluxe in den klassischen Cazuela Tonschalen*. Meine haben einen Durchmesser von etwa 19cm, aber man kann sie in den unterschiedlichsten Größen kaufen.

Als kleines Extra gibt es noch Knoblauch-Champignons in Sherry, man soll ja genug trinken bei der Hitze *lach! Habt einen schönen Sonntag, ihr Lieben.

Eier auf Kartoffeln, Chorizo und Tomatensauce

Thai-Curry mit Röstgemüse

6. August 2020

Dies wird nun offiziell mein Sommer der Suppen, Saucen und Eintöpfe. 34 Grad und ich koche frei nach dem Motto "fight fire with fire" fröhlich ein scharfes Thai-Curry!
Das hatte ich mir bereits vor einigen Wochen für die zweite Runde "Saisonal schmeckt's besser" vorgenommen und nun galt es, nicht zu kneifen.
Tatsächlich schmeckt das Gemüse-Curry mit Kokosmilch auch im Hochsommer absolut köstlich und heizt gar nicht so sehr ein, wie an nasskalten Wintertagen.
In mein vegetarisches Curry habe ich Brokkoli, Bohnen, Zwiebeln, Paprika, Tomaten und Zucchini gepackt.
Brokkoli und Bohnen habe ich versuchsweise mariniert und kann diese Version mit bestem kulinarischen Gewissen weiterempfehlen. Wer Brokkoli ansonsten zu kohlig findet, sollte es unbedingt mal auf diese Art und Weise probieren.
Ansonsten könnt ihr natürlich auch eure eigenen Gemüselieblinge verwenden. Pilze lassen sich ebenfalls sehr gut mit der Marinade aus Sojasauce, Öl, Limettensaft, Knoblauch und Ingwer einlegen.

Und was hat sonst noch Saison? Eigentlich alles, was das Herz begehrt, denn so sah unser virtueller Warenkorb für "Saisonal schmeckt's besser im Sommer" komplett aus:

Auberginen ~ Blumenkohl ~ Bohnen ~ Brokkoli ~ Erbsen ~ Fenchel ~ Gurken ~ Kohlrabi ~ Mangold ~ Möhren ~ Paprika ~ Radieschen ~ Rettich ~ Rote Bete ~ Rotkohl ~ Salate 
~ Spitzkohl ~ Staudensellerie ~ Tomaten ~ Weißkohl ~ Wirsing ~ Zucchini und Zuckerschoten

Was meine lieben Kollegen und Kolleginnen Feines aus diesem bunten Gemüsemarkt gezaubert haben, erfahrt ihr weiter unten. Dort sind wie immer alle Rezepte verlinkt und ihr könnt euch genüsslich durch die insgesamt 22 Beiträge stöbern.
Natürlich erst, nachdem ihr euch ordentlich Hunger auf mein Curry geholt habt. Los geht's!

Vegetarisches Curry mit Röstgemüse

Möhren-Kokos-Suppe

23. Juli 2020

Der Juli 2020 steht voll im Zeichen der Foodbloggergemeinschaft und ich empfinde diesen Austausch untereinander als sehr wertvolle Inspirationsquelle. Hatte ich im Frühjahr noch einen ziemlich fiesen Motivationsknick, so bin ich aktuell randvoll mit Ideen und muss mich regelrecht zum wohlverdienten Sommerurlaub zwingen.
Vorher gibt es allerdings noch einen Beitrag zur nigelnagelneuen Aktion von volkermampft: Koch mein Rezept.

Ähnlich wie bei "Sing meinen Song", haben wir eine große Tauschrunde gestartet und Volker hat jedem Teilnehmer einen Blog zugelost, von dem es anschließend ein Rezept nachzukochen galt.
Mit der lieben Jill von "Kleines Kuliversum" habe ich ein wahres Glückslos gezogen und es hat unheimlich viel Spaß gemacht, ihren Blog zu durchwühlen.
Jills "kulinarisches Universum" besteht seit 2016 aus überwiegend vegetarischen Gerichten und wird gerade komplett von ihr überarbeitet.
Zuerst hatte ich mir vorgenommen, eines ihrer luxemburgischen Heimatrezepte nachzukochen, denn Jill lebt im Dreiländereck von Belgien, Luxemburg und Deutschland und bereitet Gerichte wie Kniddlen, Äppeltaart und Bouhnenschlupp zu.
Dann war ich sehr begeistert von den vielen asiatischen Gerichten, doch letztendlich standen 3 Suppen in der finalen Auswahl. Meinen Favoriten, die andalusische Tomatensuppe "Salmorejo cordobés", werde ich definitiv nachreichen, sobald unsere Tomaten reif sind. Gekocht und sehr genossen, habe ich Jills Möhrensuppe mit Kokosmilch. Ein herrlich einfaches, cremiges Sommer-Süppchen mit einem Hauch Fernweh. Perfekt.
In meiner Version habe ich lediglich Knoblauch ergänzt, fast wäre es Ingwer geworden, aber diese Abwandlung überlasse ich einfach euch. Dazu gab es knusprige Fladenbrot-Croûtons. In diesem Sommer werde ich wohl wirklich noch zum Suppenkasper, wenn das so weiter geht.

Möhren-Kokos-Suppe mit Petersilienöl

Schoko-Kirsch-Cupcakes

19. Juli 2020

Mögt ihr Kirschen und könnt nicht genug von den süßen Früchten bekommen? Dann seid ihr hier genau richtig. Nicole von Zuckerdeern und Jana von Nom Nom food haben nach ihrem erfolgreichen "Berry Boom" im Juni nun zum Cherry Boom aufgerufen.
Insgesamt 24 Foodblogger haben für euch gebacken, gerührt und gekocht - die unwahrscheinlich köstliche Liste findet ihr weiter unten.

Von mir gibt es saftige Schoko-Kirsch-Cupcakes, die ihr am besten direkt aus ihren Förmchen genießt - als Teig habe ich nämlich den fluffigen Rotweinkuchen meiner Omi abgewandelt und mit frischem Kirschsaft gebacken. Ein absoluter Lieblingskuchen in unserer Familie bekommt somit eine herrlich sommerliche Note. Zimt darf natürlich trotzdem nicht fehlen!
Für euch heißt es nun: Ran an die Kirschen. Lasst euch bestenfalls zu mehreren Rezepten verführen und genießt die roten Früchtchen, solange sie noch Saison haben.

Schokoladen-Cupcakes mit Kirschfüllung

Schwedische Blaubeersuppe mit Grießklößchen

16. Juli 2020

Seit über zwei Jahren gibt es die "Kulinarische Weltreise" von Volker nun bereits und nie habe ich es geschafft, meinen Koffer rechtzeitig zu packen und ebenfalls ein Rezept zu einer der vielen Destinationen einzureichen.
Heute habe ich endlich mein Debüt und freue mich riesig, dass wir diesen Monat ins wunderschöne Schweden reisen. Rein kulinarisch - leider, denn als ich vor einigen Jahren in Stockholm war, habe ich mich direkt am ersten Tag in Land und Leute verliebt.

Ich erinnere mich noch genau daran, wie ich im Zug vom Arlanda Flughafen in die Hauptstadt saß und ganz verwundert war, wie melodisch und weich die schwedische Sprache klang. Auf meine Kopfhörer habe ich für den Rest der Fahrt verzichtet, weil die vielen, unverständlichen Gespräche meiner Mitreisenden etwas sehr Entspannendes hatten.
Stockholm konnte ich mir in den darauf folgenden Tagen, dank guter Rheumaphase, "erlaufen". Daran denke ich gerne zurück, auch wenn ich mich auf Djurgården tatsächlich in einem Wäldchen VERlaufen haben. Belohnt wurde ich mit einem fantastischen Blick über die Stadt, als ich mein Ziel erreicht hatte: den Kaknästornet. Leider ist der mit 170 Metern höchste Aussichtspunkt Stockholms inzwischen für die Öffentlichkeit gesperrt. Meine Irrwege haben sich also gelohnt.

Kulinarisches Highlight war ganz klar das "Kräftskiva" - das traditionelle Flusskrebsessen mit Partyhütchen, Alkohol und Gesang. „Ein Krebs, ein Schnaps, ein Lied“. Skål!
Mein Rezept zur kulinarischen Weltreise geht in eine gänzlich andere Richtung.
Die Blåbärssoppa ist eine sommerliche Suppe aus Heidelbeeren, die warm wie kalt ein süßer Genuss ist. Dazu gibt es kleine Grießklöße.
Falls ihr anschließend Lust auf noch mehr Schweden habt: weiter unten findet ihr die Beiträge meiner Mitreisenden und im Soulfood-Archiv gibt es neben dem Klassiker "Köttbullar" auch die Rezepte für "Kroppkakor", "Nötchokladrutor" und meinen geliebten "Morotskaka".

Blåbärssoppa von Jankes Soulfood

DESIGNED BY ECLAIR DESIGNS