Willkommen zur winterlichen Tea Party

29. November 2014

Diese Woche wollte ich eigentlich zu einer richtigen "English Teatime" gehen. Die Mädels vom "Schlemmerherz"  waren Gastgeber dieses Events, bei dem es leckere Scones, Kuchen, Shortbread, Gingerbread und natürlich frisch aufgebrühten Tee gab. Leider war ich nicht fit und so habe ich meine Mam zusammen mit meiner Patentante als Vertretung geschickt.
Dabei mag ich diese britische Tradition so gerne und bei meinem letzten Urlaub in Schottland (der schon wieder viiiiiel zu lange her ist) habe ich mich zur teatime fast ausschließlich von "butteries" ernährt. Die Konsistenz erinnert an Croissants, aber sie sind angenehm salzig und schmecken am besten getoastet mit etwas Marmelade. Mmmmhhhhh....... ♥

Dass ich nun doch noch zu meiner teatime komme, verdanke ich Sarah von "Das Knusperstübchen". Wenn auch nur virtuell, lädt sie zu "Knusper o' clock", einer winterlichen tea party ein. Sarahs Blog gibt es nämlich nun schon ein ganzes Jahr und das muss gefeiert werden. Ich freue mich sehr, dass ich neben vielen anderen an deiner reich gedeckten Tafel Platz nehmen darf, liebe Sarah.
Mitgebracht habe ich dir folgendes: Sternchen-Brownies mit Kaffee-Ganache


Winterliche Gemüse-Lasagne mit Wirsing

27. November 2014

Ich liebe, liebe, liiiiiebe Auflauf! Es gibt ihn mindestens 1x pro Woche in der Soulfood-Küche und meistens werden einfach genau die Sachen zusammengeworfen, die wir Zuhause haben.
Ob mit Schupfnudeln, mit Kartoffeln, mit Spätzle, mit Nudeln, ob Klassiker im neuen Gewand, mit Fleisch oder ganz ohne (hier): Ich LIEBE alle Versionen.
Gerade im Spätherbst und Winter gibt es leckeres Gemüse, das man herrlich in Aufläufen verarbeiten kann.

Diese Woche hat Yvonne von "Experimente aus meiner Küche" ihre Leser und Kollegen gefragt: Wie steht ihr zu Tiefkühl-Gemüse?
Ich habe ihr geschrieben, dass ich in einem Haushalt groß geworden bin, in dem ganz selbstverständlich Obst und Gemüse nach der Ernte eingefroren oder eingekocht wurde.

Auch heute machen wir das noch so. Entweder mit Gemüse aus dem eigenen Garten oder mit gekauftem. Wenn es schönen Lauch gibt, kaufen wir 3 große Stangen, schneiden ihn in Ringe und frieren ihn in kleinen Portionen ein. Wenn wir mehr Möhren haben, als wir essen können, schälen wir sie, schneiden sie in Scheiben und frieren sie ein.
Und natürlich kaufe ich auch mal eine Packung TK-Brokkoli oder Blumenkohl, denn oftmals ist diese Ware frischer und regionaler als die in der Gemüseabteilung. Deshalb habt ihr beim heutigen Rezept 2 Möglichkeiten: frisch ODER tiefgekühlt.



Darf es noch ein Köhlchen sein?

25. November 2014

Seitdem ich für diesen Blog schreibe und meine Küchenerlebnisse mit euch teile, ist mein Speiseplan viel abwechslungsreicher geworden. Natürlich gibt es in der Soulfood-Küche auch Klassiker, die wir immer wieder gerne machen, aber ich entdecke im Netz auch täglich neue Rezepte, die mich inspirieren und die ich unbedingt ausprobieren möchte.
Genauso ging es mir mit dem Rezept, das ich euch heute ans Herz legen möchte. In einem Forum habe ich 5 Food-Fotos von Ulrike gesehen und schwupps, war es um mich geschehen. Die Bilder zeigten Rosenköhlchen in Senf, umschlungen von Bacon, knusprig gebacken...
Und sofort ging es los in meinem Kopf: dazu schmecken bestimmt geröstete Zwiebeln und Kartoffelpüree...mmmhhhh... MUSS ich ausprobieren.

Was soll ich sagen, dieses leckere Gericht wird es definitiv sehr schnell wieder geben: Rosenkohl in Bacon mit Röstzwiebeln und Kartoffelpüree

Jankes*Soulfood

Kirchenfenster-Plätzchen

22. November 2014

Ihr müsst jetzt ganz stark sein, ihr Lieben! Es geht los! Nächsten Sonntag ist der 1. Advent und in der Soulfood-Küche hat es zum ersten Mal in diesem Jahr nach Weihnachtsplätzchen geduftet.
So früh war ich ehrlich gesagt noch nie. Aber in der Bloggerwelt wird überall schon ganz fleißig gebacken und dekoriert, da fängt man schließlich auch an, mit den Hufen zu scharren. Außerdem gibt es da dieses schöne Event bei Rock & Owl.
Für Tanja schmeiße ich natürlich gerne den Ofen an und backe ein paar leckere Plätzchen, die ich in dem Buch "Kreative Ideen von Hand gemacht" entdeckt habe. Meine Weihnachtsbäckerei ist in der Regel sehr klassisch. Da gibt es Engelsaugen, Zimtsterne, Butterplätzchen, Vanillekipferl, Mürbegebäck... 
Deshalb sind die Plätzchen, die ich euch jetzt zeige, für mich schon eher... ausgefallen. Ich bin gespannt in welche Kategorie die liebe Tanja, deren Plätzchen auch mal die Form von Totenköpfen haben, sie einordnet.


Kohlroulade oder Krautwickel?

21. November 2014

Wie heißen sie bei euch, ihr Lieben? Bei mir gibt es seit meiner Kindheit Krautwickel und ich liebe sie! Ganz klassisch mit etwas Hackfleisch in der Mitte und einer einfachen braunen Sauce. Dazu Salzkartoffeln und ich bin glücklich.
Da ich diese klassische Variante aber niemals so hinbekommen würde, wie meine Omi oder mein Paps, habe ich meine eigene Krautwickelversion ge- bzw. entwickelt.
Diese gab es erstmalig zur Einweihung meiner neuen Küche und die Testpersonen waren meine Großeltern. Hui... da habe ich geschwitzt, das kann ich euch sagen! Ich habe gefühlte 100x nachgefragt: "Schmeckt es euch?"
Hat es! Und immer wenn es meiner Oma geschmeckt hat, sagt sie: 
"Es schmoacht so goud!" ♥  Also kann ich sie mit gutem Gewissen als Herbst-Soulfood empfehlen:

Vom Bloggen, von Hermann und einem Cherry-Kiss

19. November 2014

Ihr Lieben, Bloggen kann so schön sein! Falls ihr mit dem Gedanken spielt auch zu bloggen - überlegt nicht länger, MACHT ES! Ich habe in den letzten Monaten so viele liebe Menschen kennenlernen dürfen und möchte mich an dieser Stelle mal ganz herzlich bei meinen Blogger-Kollegen und Kolleginnen bedanken.
Diese verrückte, virtuelle Truppe in der ich gelandet bin, ist mir dermaßen ans Herz gewachsen... Ihr seid toll ♥
Und so kommt es, dass wir gemeinsam an Aktionen tüfteln, Events starten, oder auch mal einen Teig von der einen in die andere Küche schicken... mit der Post.... in einem Umschlag!

Vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail von Ina. Auf ihrem Blog Ina is(s)t beherbergte sie gerade eine neue Generation von Hermann. Genau, der Hermann, der in den 1990ern schon einmal die Runde gemacht hat.

Damals ist das total an mir vorbei gegangen, oder vielleicht hatten wir auch einfach keinen Platz mehr in der Küche, weil alles mit Kombucha-Gläsern voll stand! DAS.WAR.SO.EKLIG!!! Brrrrrhhhh....

Viele von euch werden jetzt gleiches von Hermann denken, dem Teig, den man einige Tage füttert und am Ende 3 Teile verschenkt und aus einem Teil ein Brot oder einen Kuchen backt.
Ich war mir ehrlich gesagt auch etwas unschlüssig, ob ich Hermann nun gut finde oder eher nicht...

Suppe, Suppe, Suppe!!!

18. November 2014

Herbstzeit ist definitiv Suppenzeit und deshalb gibt es heute die volle Ladung für euch.
In den letzten Tagen gab es in der Soulfood-Küche gleich 3 verschiedene Brühen und Einlagen, die ich brav für euch dokumentiert habe.

Suppe 1 ist eine Hühnerbrühe.
Da ich auch für meinen Hund koche, kommen 1x im Monat Hühnerbrüste und Innereien in den Topf, alles wird klein geschnitten, manchmal mit Gemüse, Reis oder Haferflocken gemischt und dann portioniert eingefroren. 
Jeden morgen gibt es dann ein leckeres und gesundes Frühstück für meine Fellnase.
Für die Zweibeiner bleibt bei dieser Aktion immer eine herrliche Hühnerbrühe übrig, in die ein paar Suppennudeln, Ei und Hühnerfleisch kommen. LECKER!!!















Schwedische Fika mit Nötchokladrutor

15. November 2014

Ihr Lieben, gestern war es bei Sibel und ihrem Blogevent noch "orientalisch", heute geht es mit Natalie in den hohen Norden nach Schweden. Wir treffen uns zur Fika im Holunderweg 18. Fika, so nennt man die traditionelle Kaffeepause mit Freunden, der Familie oder Arbeitskollegen. Fika zelebriert man jeden Tag und sie ist so typisch für Schweden, wie die teatime für England. Zu einer Tasse Kaffee isst man ein Stück Kuchen oder Plätzchen und gönnt sich einen Moment um die Seele baumeln zu lassen. Klingt toll oder?! Deshalb wollte ich unbedingt an Natalies Fika teilnehmen.
Ab ging es in die Bücherei, die zu meinem Glück eine riesige Auswahl an Koch- und Backbüchern hat und ich wurde fündig. Lustigerweise ist es genau das Buch geworden, das man bei Natalie gewinnen kann.

In Schweden war ich selbst bisher nur einmal und zwar in Stockholm. Eine wunderschöne Stadt, die ich unbedingt ein zweites Mal besuchen möchte. Die schönste Fika hatte ich auf Djurgården im Rosendals TrädgårdIn einem der Gewächshäuser stand ein riesiges Buffet mit hausgemachten Kuchen und Cookies. Göttlich



Spinat-Kichererbsen-Bratlinge

14. November 2014

Der Sultan lädt zum Essen ein oder sollte ich besser sagen, die Sultanine von Insane in the kitchen aka Sibel. Das verrückte Huhn hat nämlich zu ihrem ersten Bloggergeburtstag eine rauschende Party gefeiert. Die Bilder haben sich für alle Ewigkeit in meine Netzhaut eingebrannt, so überwältigend, so glamourös, so legendär war diese Feier.
Mehrere Tage lang haben Menschen auf den Tischen getanzt, es hat an nichts gefehlt, es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um Sibel gebührend...

Moment, da bekomme ich gerade eine Nachricht... *hust *räusper...
Da habe ich offensichtlich etwas durcheinander gebracht, das war gar nicht Sibels Party, sondern... ehm... das Oktoberfest...
Ja, also... *hust... Sibels Party soll wohl ähnlich spektakulär werden, ich höre gerade, dass der Sultan höchstpersönlich das Fest ausrichtet. Na wenn das nicht vielversprechend klingt! Dagegen wird die Wiesn aussehen wie eine Dorfkirmes um fünf Uhr morgens... HA! Ehm... einen Augenblick nochmal...
Tja, so wie es aktuell aussieht, fehlt es noch an Essen. Der Herr Sultan bittet dringend um Unterstützung in der Küche, ob ich nicht mal kurz....
Na klar, ich kann - für Sibel sogar sehr gerne ♥

Jankes*Soulfood

Zutaten (für eine große Portion):
  • 1 Stange Lauch
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 200g frischer Spinat
  • 2 Dosen Kichererbsen
  • Öl zum Braten
  • Salz & Pfeffer
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 3 Scheiben Toastbrot
  • 2 Eier
  • 2 TL Sojasauce
  • ca. 4-5EL Semmelbrösel
  • 1 Biozitrone

Lauch längs aufschneiden, waschen und in feine Ringe schneiden.
Knoblauchzehe schälen und zerdrücken. Spinat belesen.
Lauch in etwas Öl hellbraun anbraten, Knoblauch unterrühren und den Spinat dazu geben. Sobald er zusammengefallen ist, alles verrühren und mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

Kichererbsen auf einem Sieb abschütten, abbrausen und mit einer Gabel zerdrücken. Rinde des Toastbrotes abschneiden und den Rest in kleine Würfel zerteilen. Abgekühlte Spinatmischung, Kurkuma, Kreuzkümmel und Sojasauce gut mit den Kichererbsen vermischen. Zwei Eier dazu geben und zum Schluß die Brotwürfel unterheben. Für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Anschließend gleichmäßige Bratlinge formen, diese in den Semmelbrösel wenden und in Öl goldbraun und knusprig braten.

Mit einem Stück Zitrone servieren und vor dem Essen mit etwas Saft beträufeln.

Liebe Sibel - ich hoffe, es schmeckt dir. Fühl dich geherzt und bleib so liebenswert und durchgeknallt, wie ich dich bisher kennenlernen durfte ♥

Jankes*Soulfood


Soulfood meets Seelenfutter: feine Klöße zu gleichen Teilen

13. November 2014

Ihr Lieben, bevor das "Weihnachtsfieber" auch meinen Blog infiziert, hüpfe ich noch fix bei drei tollen Blogevents vorbei. Den Start mache ich heute bei Sabine und ihrem Event: Vegetarisches Seelenfutter.
Ich habe mich so gefreut, als ich Sabine in der Bloggerwelt entdeckt habe, denn ich besitze zwei tolle Kochbücher von ihr ♥
Und dass ich nun an ihrem Event teilnehmen kann, ist mir eine große Ehre.

Was macht ein Essen für mich zum Seelenfutter?
Das kann zum Beispiel ein Gericht aus der Kindheit sein, bei dem Erinnerungen geweckt werden, sobald einem der Duft in die Nase steigt. 
Wenn man beim ersten Bissen genüsslich die Augen schließt und sich ein großes "mmmmmhhhhh" im Geiste und ein Lächeln im Gesicht formt.
Genau so ein Gericht wollte ich gerne bei Sabine einreichen.
Fündig geworden bin ich im alten Rezeptbuch meiner verstorbenen Omi: "Feine Klöße zu gleichen Teilen".


Jankes*Soulfood

Zutaten:
  • 250ml Mehl
  • 250ml Milch
  • 250ml Paniermehl
  • 250ml Eier
  • 250ml Weißbrotkruste in kleinen Würfeln
  • 1 Prise Salz pro Ei + etwas Salz für die braune Butter
  • 125g + 1TL + 50g Butter
  • eingekochtes Obst
(Zum Abmessen der Zutaten einen Messbecher benutzen)


Die Weißbrotwürfel werden in 1TL Butter goldbraun geröstet. Anschließend abkühlen lassen.
Mehl, Milch, Paniermehl und Eier miteinander verrühren. Weißbrotwürfel unterheben.

125g Butter in einem Topf schmelzen, Teig hineingießen und bei mittlerer Hitze so lange rühren bis sich ein Teigkloß vom Boden löst und ein feiner, heller Film auf dem Topfboden entsteht (Brandteig).
Teigkugel aus dem Topf nehmen, etwas abkühlen lassen und dann ca. 8 Klöße formen. Leicht mit etwas Mehl bestäuben.
In einem großen Topf mit kochendem Salzwasser 12-14 Minuten garen.

50g Butter mit etwas Salz in einer kleinen Pfanne erhitzen, bis sie leicht gebräunt ist. Klöße mit der braunen Butter übergießen und mit eingekochtem Obst genüsslich auffuttern.

Jankes*Soulfood


Nachgekocht - leckere Pastasauce mit Brokkoli und Möhren

12. November 2014

Hallo ihr Lieben, vor einigen Tagen habe ich bei Malte von maltes kitchen eine Pastasauce gesehen, die ich unbedingt auch ausprobieren wollte.
Gestern war es dann soweit. Draußen war es grau und nasskalt und in der Soulfood-Küche wurde nachgekocht. Und da es sooooo lecker war muss ich das Rezept direkt verbloggen.


Pasta mit Käsesauce, Brokkoli und Möhren
(inspiriert durch Malte, der das Rezept aus dem Buch "Pasta" von Ralph Henry Fischer hat)

Zutaten:
  • 2EL Butter
  • 25g Mehl
  • 350ml Milch
  • etwas Muskat
  • etwas getrockneten Thymian
  • 1-2 EL Weißweinessig
  • 3 EL Creme Fraîche
  • 2 TL Senf
  • 1 EL Saure Sahne
  • 50g Parmesan
  • Salz & Pfeffer

außerdem:
  • 1/2 Brokkoli
  • 1 Möhre
  • Lieblings-Pasta

Brokkoli in Röschen teilen, Möhre schälen und in Stifte schneiden.
Gemüse in Salzwasser bissfest garen, dann mit einem Schöpflöffel auf ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.
Lieblingspasta im Gemüsewasser nach Packungsanleitung garen.

Für die Sauce wird Butter zerlassen, Mehl hinzugefügt und hellbraun angeschwitzt. 
Mit Milch aufgießen und unter Rühren aufkochen bis die Sauce schön sämig ist.
Creme Fraîche, Saure Sahne und Senf vermischen und in die Sauce einrühren.

Weißweinessig dazu geben (wer die Säure in der Sauce nicht kennt, sollte hier Teelöffelweise testen, was schmeckt und was nicht).
Zum Schluß noch den geriebenen Parmesan unterrühren und die Sauce mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Im Originalrezept kommt noch eine Kugel Mozzarella in die Sauce.

Gemüse in die Sauce legen und zusammen mit der Pasta genießen ♥



 

Einfaches Apfelmus-Quark-Trifle

10. November 2014

Hallo ihr Lieben, ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gekommen?! Ich bin heute schreibfaul.... So schreibfaul, dass ich vergessen habe, die Mengen für mein Rezept zu notieren. Deshalb muss ich jetzt ganz tief in meinem Oberstübchen graben, damit ich alles korrekt zusammen bekomme.
Aber so viele Zutaten waren es gar nicht. Heute habe ich nämlich ein schnelles, herbstliches Dessert für euch.


Zutaten:
  • 250g Quark
  • 200g Apfelmus (z.B. dieses hier)
  • ca. 15 Butter- oder Vollkornkekse
  • etwa 20g Zucker
  • Zimt
  • gemahlene Vanille
  • Rosinen (nach Belieben)

Je nachdem wie süß und gehaltvoll ihr euren Quark mögt, kauft Mager- oder Sahnequark, zuckert ihn mit etwa 20g feinem Zucker und rührt ein bisschen gemahlene Vanille unter.

Das Apfelmus mit 1/4 bis 1/2 TL Zimt verrühren. Das war es auch schon an Vorbereitung.

Nun werden zuerst einige Kekse in ein Glas gekrümelt (nicht zu klein!), darauf gebt ihr 2-3 EL Quark, darauf das Apfelmus und eventuell einige Rosinen. Das Ganze wiederholen und auf die letzte Schicht ein paar Kekskrümel oder Apfelscheiben dekorieren. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen und dann genießen ♥  Die Menge ergibt 2 große Portionen oder 4 kleine. 

Einen Tag später (11.11.2014)

Heute habe ich gleich eine alternative Variante mit Spekulatius ausprobiert.
Die Vanille habe ich dabei weggelassen, aber dafür kam noch etwas Chai-Gewürz an das Apfelmus.... fast schon winterlich, aber seeeehr lecker :)

Jankes*Soulfood


Vom goldenen Herbst und Käsekuchen

8. November 2014

Ihr Lieben, 
wir hatten heute einen wunderschönen goldenen Herbsttag hier in Mittelhessen. Es ist zwar knackig kalt, aber die Sonne scheint einem warm ins Gesicht. Schaut mal, wie schön unser Garten erstrahlt...



nicht nur ich mag den Herbst so gerne...


Und weil heute alles so schön golden schimmert, was würde besser passen, als das Rezept für diese Käsekuchen-Sünde ♥

Zutaten für den Boden:
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 70g Zucker
  • 1 Ei
  • 70g Butter

Zutaten für den Belag:
  • 1 Pfund Sahnequark
  • 1 Pfund Magerquark
  • 250g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 125ml neutrales Öl
  • 500ml Milch
  • 2 Päckchen Vanillepudding*

Die Zutaten für den Boden werden zu einem Knetteig verrührt und auf dem Boden einer gefetteten Springform verteilt. Dabei muss außen ein Rand entstehen.

Die Zutaten für den Belag in angegebener Reihenfolge miteinander verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Keine Sorge, wenn diese sehr flüssig erscheint!

* Anstatt des fertigen Puddingpulvers könnt ihr auch zwei Vanilleschoten  auskratzen, das Mark in der Milch erwärmen und durchziehen lassen und das Puddingpulver durch die gleiche Menge Speisestärke ersetzen. 

Die Quarkmasse vorsichtig auf den Boden gießen und den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 140° für 90 Minuten backen.

Meistens geht er dabei sehr schön auf und um zu vermeiden, dass er wieder allzusehr einsinkt, solltet ihr ihn vorsichtig aus dem Ofen nehmen oder nur auf dem Rost vorziehen. In der Küche sollte es außerdem nicht zu kalt sein, das mag er nicht.

Empanadas

6. November 2014

Heute mussten wieder mal ein paar Reste verarbeitet werden.
Im Gemüsekorb lagen noch Paprika, Zwiebeln und Knoblauch, das Vorratsregal bot Kidneybohnen und Mais, der Kühlschrank Sauerrahm und einen Rest Hefe und von gestern war noch Haschee übrig.

Ich liebe solche zusammengewürfelten Rezepte und komme mir immer ein bisschen vor, wie eine Hexe über einem brodelnden Zaubertrank, wenn ich alles in der Pfanne zusammenschmeiße :) Heraus kam eine leckere Füllung für mexikanische Empanadas in einem eher deutsch-italienischen Hefeteig. Für einen Hauch von Mexiko habe ich ganze 10g Maismehl untergemischt *lach 
Und halbmondförmig sind sie auch nicht, Schande über mein Haupt, aber Empanadas klingt einfach viel schöner als mexikanische Hefeteigtaschen! SO! 

Jankes*Soulfood

Zutaten:
  • 1/2 Paprika
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 kleine Dose Kidneybohnen
  • etwas Hackfleisch ( nach Belieben)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2-3 EL Sauerrahm
  • 1 Ei
  • Chili
  • Rosenpaprika (gemahlen)
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für den Hefeteig:

  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 300g Weizenmehl
  • 10g Maismehl
  • 1 gestrichenen TL Salz
  • 50ml Olivenöl
  • 1 Eigelb zum Bestreichen

Der Teig hat für 10 Taschen gereicht (ca. 10cm lang).
Die Hefe in eine Schüssel gegeben, mit einer Prise Zucker bestreuen und mit 2-3 EL  von dem lauwarmen Wasser übergießen. Wenn sie sich aufgelöst hat, kurz verrühren.

Mehl mit Salz mischen und zusammen mit dem restlichen Wasser und dem Öl in die Schüssel zur Hefe geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Inzwischen Zwiebel und Knoblauch schälen und die Paprika waschen.
Das Gemüse in feine Würfel schneiden und in etwas Öl andünsten.
Wer mag kann noch etwas Hackfleisch mit anbraten.
Tomatenmark unterrühren und alles mit den Gewürzen kräftig abschmecken.
Das Ei mit Sauerrahm verquirlen und wenn das Gemüse etwas abgekühlt ist unterheben.

Hefeteig in 10 Teile trennen, mit den Händen flachdrücken, ca. 1EL Füllung darauf geben und zu einem Päckchen zusammenfalten.
Mit der Naht nach unten auf ein Blech mit Backpapier legen und mit Eigelb bestreichen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (Heißluft) ca. 20-25 Minuten backen.


Jankes*Soulfood

Jankes*Soulfood



Das sind die Gewinner

5. November 2014


Ihr Lieben, meine kleine Glücksfee hat soeben die Gewinne ausgelost und hatte ganz schön Mühe sich durch die ganzen Zettel zu wühlen.
Fast 30 Teilnehmer hatte die Give-Away-Aktion zum 6-monatigen Bestehen von Jankes*Soulfood und ich habe mich riesig gefreut, dass ihr alle so fleißig mitgemacht habt ♥

Ein ganz liebes Dankeschön natürlich auch nochmal an Saskia und Sonja vom Schlemmerherz für die zwei leckeren Genuss-Pakete. 
Die beiden freuen sich sicher sehr über euer Feedback zu den Produkten.
Und jetzt will ich euch nicht mehr länger auf die Folter spannen.

Genuss-Paket Nummer 1 geht an:


Genuss-Paket Nummer 2 geht an:


Und weil ihr so fleißig kommentiert und geteilt habt, habe ich spontan noch einen "Trostpreis" vergeben:



Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerinnen, bitte mailt mir eure Adresse an jankessoulfood@web.de, damit sich eure Päckchen ganz schnell auf den Weg zu euch machen können.

Allen, die diesmal kein Glück hatten: nicht traurig sein, die nächste Aktion kommt bestimmt!


Push up cakes für Berti

3. November 2014

Am Wochenende hatte mein Lieblings-Patenonkel Geburtstag. Okay, ich habe bloß den einen, aber der ist einfach der Beste ♥ Und deshalb haben meine Soulfood-Mam und ich zusammen in der Küche gewerkelt. Es gab die obligatorische Prinzregententorte meiner Oma, einen Käsekuchen und ich habe zum ersten Mal Push up cakes gemacht.



Das Rezept für die Prinzregententorte findet ihr hier, das Rezept für den Käsekuchen gibt es demnächst und die Push up cakes gibt es jetzt:

Schmand-Schicht-Kuchen als push up cakes


Zutaten:
  • 250g Margarine
  • 220g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 1Päckchen Backpulver
  • 1-2 EL Kakao

außerdem:
  • 2-3 Becher Schmand oder Frischkäse
  • Puderzucker
  • Wasser
  • Zimt
  • Dekoröllchen
  • 16 push-up-cake-Formen

Die Zutaten für den Teig werden bis auf den Kakao in angegebener Reihenfolge verrührt.
Teigmasse anschließend halbieren und unter eine Hälfte den Kakao geben.

In zwei Springformen auf 175°C Heißluft ca. 20 Minuten backen.

Nach dem Auskühlen, werden die Böden halbiert.
Alternativ könnt ihr für die push-up-cake-Variante den Teig auf einem Blech verstreichen und backen. Dann muss der fertige Boden nicht geteilt werden.
Mit einer der Formen werden nun aus jedem Boden 16 Kreise ausgestochen.
Am besten stecht ihr immer nur einen Kuchenkreis und löst ihn direkt mit dem Stäbchen /Griff der Förmchen. 
Wenn man zwei übereinander aussticht bekommt man sie kaum noch aus dem Förmchen heraus!

Die push-up-Förmchen alle zusammenbauen und mit einem Kuchenkreis beginnen. Auf diesen kommt mit Hilfe eines Teelöffels oder einer Spritztülle etwas Schmand, dann kommt ein andersfarbiger Kuchenkreis, erneut etwas Schmand und das ganze nochmal, jedoch ohne Schmand auf der letzten Schicht.
Die Kuchenreste kann man kühl lagern oder einfrieren oder direkt noch ein paar Cakepops daraus machen.

Zum Schluß könnt ihr eure push up cakes noch dekorieren. Auf meine habe ich einen Zuckerguß mit Zimt gemacht und da wir noch Zebraröllchen von der Prinzregententorte hatten, wurden diese auch noch verwendet.

Die fertigen push up cakes solltet ihr aufrecht lagern, zum Beispiel in Gläsern, in einem Topf oder in einer Etagere.



Alternativ könnt ihr aus diesen Zutaten auch eine ganz normale Torte machen.
Der Teig wird dann wie oben beschrieben in einer 26er Springform gebacken und halbiert.
Beginnt mit einem dunklen Boden, bestreicht ihn mit 1 Becher Schmand, legt einen weißen Boden darauf, bestreicht ihn mit dem zweiten Becher Schmand,
dann wieder dunkel und der letzte Becher Schmand und zum Abschluß ein heller Boden.
Aus einem Päckchen Puderzucker, Zimt nach Belieben und etwas Wasser einen Zuckerguß anrühren und ihn gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen. 
Der Kuchen sollte kühl stehen, dann wird er mit jedem Tag besser ♥

Tschüss Oktober - Willkommen November

1. November 2014

Willkommen im Wochenende, ihr Lieben und willkommen im November. Schon wieder ist ein Monat vorbei, manchmal vergeht die Zeit so schnell.
Es gab insgesamt 16 Leckereien in der Soulfoodküche, unter anderem habe ich meinen ersten veganen Kuchen gebacken, den ich durchaus lecker fand und nicht so pappig, wie das, was man leider noch viel zu oft verkauft bekommt.
Es wurde herbstlich und es gab Heisse Schokolade, Rotweinkuchen und Kürbismarmelade. Wenn ihr Lust habt, euch nochmal durch den Oktober zu klicken, hier geht es zu allen Rezepten:


Ein Highlight war natürlich das letzte Wochenende, an dem mein kleiner Blog hier sein 6-monatiges Bestehen gefeiert hat. Und wenn ihr euch erinnert, habe ich euch Überraschungen versprochen. Eine davon war die "Glückskeks-Aktion", die mir und ich glaube auch euch, viel Spaß gemacht hat.

Zur zweiten Überraschung kommen wir heute, denn es gibt Geschenke :)
Und dass diese Geschenke nicht irgendwoher kommen, sondern aus einer Manufaktur, die mir sehr am Herzen liegt, freut mich ganz besonders. Leser aus meinem nahen Umfeld ahnen jetzt vielleicht schon etwas... Genau, es geht um das Schlemmerherz.

Wie ihr wisst, bin ich großer Fan von allem was hand- und hausgemacht ist und freue mich deshalb riesig, dass die zwei Ladies vom Schlemmerherz Lust auf diese kleine Aktion hatten.

Das Schlemmerherz enstand im Oktober vor zwei Jahren aus zwei kleinen Feinkostläden. 


Saskia, damals noch "Marmelady", kenne ich bereits seit meinen Kindergartentagen, aber nicht nur deshalb finde ich toll, was die beiden auf die Beine gestellt haben.
Neben hausgemachten Leckereien, gibt es eine erlesene Auswahl an Köstlichkeiten aus externen Manufakturen von Hamburg bis Südfrankreich und Italien.
Außerdem finden regelmäßig, kulinarische Events statt. Während es bei "12 Männer und 1 Schwein" eher herzhaft und deftig zugeht, kann man während des Schlemmerherzkränzchens gemütlich einen Kaffee genießen und leckere Cupcakes und Kuchen naschen.

Dass Saskia und Sonja voll und ganz hinter dem stehen, was sie da machen und nicht von ihrer Philosophie abweichen, merkt man dem Laden, den Produkten und Veranstaltungen an. 

Wenn ihr nun ein bisschen neugierig geworden seid, lege ich euch einen Besuch in Heuchelheim bei Gießen wärmstens ans Herz.

Wer die Produkte vorab kennenlernen mag, kann sein Glück aber auch hier bei Jankes*Soulfood versuchen, denn ich habe zwei Genuss-Pakete für euch geschnürt:




Paket 1: 
  • Meersalz mit gemahlenen Steinpilzen
  • Lawrence of Arabia (Gewürzmischung)
  • Mittelmeer-Oliven
  • Senfkaviar

 
Paket 2:
  • Meersalz mit Buchenrauch geräuchert
  • Erbarmungslos (Gewürzmischung)
  • Orient-Oliven
  • Würziges Chutney



Um eins der beiden Pakete zu gewinnen gibt es mehrere Möglichkeiten und Lose.
  • 1 Los gibt es für einen Kommentar unter diesem Post, in dem ihr mir verratet, welches Paket euch mehr anspricht und warum.
  • 1 Los gibt es für ein Like + Kommentar unter dem entsprechenden Post auf meiner Facebookseite. 
  • 1 Los gibt es für das Teilen dieses Posts.

Insgesamt könnt ihr also mit 3 Losen ins Töpfchen kommen und mit etwas Glück eins der beiden Genuss-Pakete gewinnen.

Das Kleingedruckte:
Die Verlosung läuft ab sofort bis Dienstag, den 04.11.2014 / 23:59Uhr und steht in keinerlei Zusammenhang mit Facebook oder anderen Social Media Kanälen.
Die Produkte wurden kostenlos zur Verfügung gestellt und werden nicht in bar ausgezahlt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Gewinner erklären sich bereit, mir zum Zwecke des Versandes ihre Adresse mitzuteilen. Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschlands.

Viel Glück!!!

DESIGNED BY ECLAIR DESIGNS