Crepe Rolls mit Grünkohl

28. Januar 2021

Auf die Winter-Runde von "Saisonal schmeckt's besser" freue ich mich immer ganz besonders. Zum einen liegt das an meiner wirklich großen Vorliebe für sämtliche Kohlsorten, zum anderen finde ich es schön, aufzuzeigen, wie vielfältig Wintergemüse daher kommen kann. 
Mit unseren 20 Beiträgen beweisen wir dies erneut auf köstliche Art und Weise. 
Alle Links findet ihr (wie immer) weiter unten.
In der Soulfood-Küche gibt es heute ein Rezept, das ich vor einigen Monaten auf einer US-amerikanischen Food-Seite mit Spinat entdeckt habe [HIER].
Meine Version kommt passend zur Jahreszeit mit Grünkohl um die Ecke. Für den Teig verwende ich herzhaftes Dinkelmehl.

Pfannkuchen-Schnecken mit Grünkohl

Orientalischer Wrap

10. Januar 2021

Im Januar 2020 habe ich mit den Linsenbällchen in Kokos-Curry-Sauce das mit großem Abstand liebste Rezepte meiner Leser veröffentlich. Kein Gericht wurde bisher so oft nachgekocht, ausprobiert, gegessen und von euch fotografiert, wie mein "All-you-need-is-Beitrag" zum Thema Hülsenfrüchte.
Heute, fast genau ein Jahr später, verabschiedet sich unser monatliches Event mit einem Best-of und den Lieblingsthemen der Teilnehmer. Klar, dass die Hülsenfrüchte und ich da eine Ehrenrunde drehen. Zubereitet habe ich dieses Mal Wraps mit Rotkohl, Kichererbsen und Veggiehack auf Sojabasis.
Die Sojabohne ist ebenfalls eine Hülsenfrucht und wird für sehr viele vegane/vegetarische "Fleischersatzprodukte" verwendet. Diesen sperrigen Begriff möchte ich heute direkt durch "köstliche Alternative" ersetzen, denn genau das sind Veggiehack und Co. für mich.
Wer mit der Sojabohne ein Problem hat, findet inzwischen auch tolle Produkte auf Basis von Erbsen, Lupinen und Kidneybohnen - alles proteinreiche Hülsenfrüchte, die garantiert nicht nach Pappe schmecken, wenn man es richtig anstellt.
Falls euch das Thema generell interessiert, lasst es mich gerne wissen - in meinem Kopf entsteht dazu gerade eine Info-Woche, in der vielleicht das ein oder andere Vorurteil widerlegt werden kann.
Für heute belassen wir es dabei: den Wrap mit orientalisch gewürztem Veggiehack gibt es ab sofort regelmäßig im Hause Soulfood. 

Anyi sagt "Auf Wiedersehen"

Nach zwei Jahren, 24 Ausgaben und insgesamt über 400 Beiträgen machen wir von "All you need is.." den Sack zu und verabschieden uns (vorerst) bei euch. Ursprünglich von Steph (Kleiner Kuriositätenladen) erdacht, haben Nadine vom Möhreneck und ich dieses Gemeinschaftsprojekt geerbt und mit viel Leidenschaft weitergeführt. Inzwischen rücken ähnliche Projekte nach, weshalb wir uns als Planer an dieser Stelle einfach mal elegant zurücklehnen und selbst in die Teilnehmerrolle schlüpfen wollen. 
Ich spreche sicherlich für uns beide, wenn ich sage: es war uns eine riesengroße Freude! 
Danke an alle Teilnehmer für eure kreativen Ideen ♥

Orientalischer Wrap von Jankes Soulfood

Mandarinen-Biskuitrolle mit Spekulatius

3. Dezember 2020

Wenn es hier in der Soulfood-Küche zum vierten Mal in Folge ein süßes Rezept gibt, kann das tatsächlich nur eins bedeuten: es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu.
Nach den ersten Plätzchen des Jahres, darf ich heute ein kulinarisches Türchen am X-MAS BOOM Adventskalender öffnen.
Jana von Nom Nom foods hat 24 Kolleg*innen zu diesem vorweihnachtlichen Event eingeladen und weiter unten findet ihr alle Teilnehmer chronologisch aufgelistet. 
Damit es spannend bleibt, gibt es heute lediglich den Rezept-Link zu Türchen Nummer 4 bei Andrea von Zimtkeks und Apfeltarte. Die weiteren Links ergänze ich tagesaktuell - es lohnt sich also, erneut vorbeizuschauen.

Hinter meinem Türchen befindet sich eine cremige Biskuitrolle mit Mandarinen und Spekulatius. Da staunt ihr, was? Torte gibt es ansonsten nur zu vollen Geburtstagen oder besonderen Anlässen und ja, eine Biskuitrolle IST eine Torte. Das darf man ruhig neidlos anerkennen. Sobald es nämlich an die Herstellung von feinem Gebäck geht, treten mir die Schweißperlen auf die Stirn. Kuchen mit Buttercrème einstreichen oder Böden zu Kunstwerken stapeln - das ist wirklich nicht meine Komfortzone. Die Biskuitrolle ist ein herrlicher Kompromiss für alle, denen es da ähnlich geht wie mir.
Einmal vom Blech gezogen, muss bloß noch ordentlich Belag auf den fluffigen Boden und dann atmet man tief durch und rollt das Ganze auf. Wenn man Glück hat, bleibt das Röllchen direkt auf der Naht liegen. Ansonsten einfach weiterschubsen.
Ihr wisst ja, wenn ich das kann - könnt ihr das auch. Es muss auch nicht immer alles perfekt sein, denn die Mischung aus Tortenboden, Sahnecrème, Obst und Keksen schmeckt in jeder Form köstlich. 
Also nur Mut - ran ans Rezept! Habt alle eine wunderschöne, erste Adventswoche.
Eure Janke

Weihnachtliche Biskuitrolle mit Mandarinen
 

Doppelkekse mit Baiser

30. November 2020

Wie gut, dass ich die Fähigkeit besitze, über meine eigenen Missgeschicke und kleinen Doofheiten zu lachen. Einen solchen Gefühlsausbruch hatte ich erst gestern! 
Im Rahmen der Aktion "Koch mein Rezept" wurde mir in Runde drei die liebe Jenny zugelost. Jenny ist gebürtig aus Uruguay und so wollte ich unbedingt ein Plätzchen-Rezept aus ihrer Heimat nachbacken. Soweit kein Grund, vor Lachen in Tränen auszubrechen, denn bei Jenny findet man viele, köstliche Rezepte. Anders als es der Blogname vermuten lässt, wird auf "Jenny is baking" nicht nur gebacken, sondern auch herzhaft gekocht.
Es macht unheimlich viel Freude, Jennys vielseitige Küche zu entdecken, denn zu ihren Lebensstationen gehören (unter anderem) die USA, Kanada und nun die bayrische Hauptstadt München. Auch die kolumbianische Heimat ihres Mannes hinterlässt kulinarische Spuren auf dem Blog. Die "Red Beans" aus seiner Feder kamen direkt auf meine endlose Nachkochliste, genau wie Jennys Apfel-Cranberry-Mandel-Pie.
 
Ihr seid schon ungedulig und wollt nun endlich erfahren, warum ich mir gestern vor Lachen pfeifend den Bauch gehalten habe?
Es lag nicht an den 38 Fakten über Jenny, obwohl ich die auch sehr unterhaltsame finde und mir noch kein süßerer Berufswunsch als Crêpes-Verkäuferin untergekommen ist. 
Nein, es lag an meiner Abwandlung von Jennys Rezept für schokoladige Doppelkekse mit Baiser. Diese sind besonders beliebt in Uruguay und tragen den schönen Namen "Alfajores de Nieve".
 
Bei "Koch mein Rezept" sind wir immer herzlich eingeladen, die Rezepte unserer Tauschpartner zu interpretieren und abzuwandeln. Hier wollte ich jedoch wirklich nicht viel ändern -  die weiß glasierten Doppelkekse sahen einfach zu köstlich aus. Also habe ich lediglich die Füllung getauscht und statt der üppigen, in Südamerika sehr beliebten "Dulce de leche", eine Marmelade verwendet.
Als alle Kekse gebacken und aufeinander gestapelt waren, wollte ich schließlich wissen, was genau Alfajores bedeutet und die Antwort war nun endlich der Grund für meinen Lachflash:
Ich hatte Karamell-Plätzchen OHNE Karamell gebacken!
 
Liebe Jenny, ich hoffe, du kannst mir (der deutschen Kartoffel) verzeihen, dass ich deine Lieblingskekse auf diese Art und Weise entehre - falls es dich tröstet: sie sind unglaublich lecker und werden die Weihnachtstage wahrscheinlich nicht erleben! Trotzdem werde ich sie beim nächsten Mal mit Karamellcreme bestreichen - versprochen ♥

Alfajores - Doppelkekse aus Uruguay

Gugelhupf mit Birnen

15. November 2020

Zum heutigen (höchst offiziellen) Tag des Gugelhupfs, habe ich mich mit knapp 40 weiteren Backbegeisterten zusammengetan und auf Einladung von Tina (foodundco.de) Teig gerührt, abgeschmeckt und den Ofen angeworfen. Das Ergebnis ist ein wahrer Foodblogger-Flashmob für den Gugelhupf und ich bin mir sehr sicher, dass in unserer köstlichen Liste für jeden Geschmack der passende Kuchen dabei ist.

Von mir gibt es einen Gugelhupf mit Birnen und verschiedenen Gewürzen, der mit seinen Aromen wunderbar in die Herbstzeit passt. Dazu eine Tasse Kaffee oder ein warmer Kakao und die Welt ist für einen kleinen Augenblick ausgesperrt. Habt einen wundervollen Sonntag, ihr Lieben - eure Janke.

Birnen-Gugelhupf

Süße Schupfnudeln aus dem Ofen

8. November 2020

Sobald ich die Möglichkeit habe, ein Gericht süß ODER herzhaft umzusetzen, entscheide ich mich mit hoher Wahrscheinlichkeit für die pikante Version. 
Bei "All you need is.. Knödel" mache ich heute eine Ausnahme: es gibt süße Schupfnudeln aus dem Ofen.
Moment mal?! Sind Schupfnudeln (oder auch Fingernudeln) denn überhaupt Knödel? Jawohl, sind sie. Genau wie ihre italienischen Verwandten, die Gnocchi.
Das Wort Nudel war ursprünglich eine Abwandlung von Knödel; das erkennt man auch bei den beliebten Dampfnudeln. Der Name Schupf- oder Fingernudel bezieht sich alleine auf Form und Aussehen, nicht aber auf die Zusammensetzung (ich denke unweigerlich an die Diskussion um Veggieburger und Co.) -  der Wortteil Schupf kommt von schupfen, was „rollen"  oder "wälzen“ bedeutet. 
 
Nachdem wir uns also einig sind, dass meine Nüdelchen perfekt zum Thema Knödel & Klöße passen, bleibt nur noch die Frage offen: warum nicht herzhaft mit Zwiebeln, Kraut und Speck? Dafür kennen und lieben wir die Soulfood-Küche! 
Und ich sage: ihr müsst keineswegs traugrig sein, denn solange ihr die Zuckerdose im Schrank stehen lasst, könnt ihr die Schupfnudeln genausogut mit gedünsteten Zwiebeln, ausgelassener Wurst oder Sauerkraut genießen. Das Basisrezept für eure Lieblingsvariante bekommt ihr hier von mir und außerdem habe ich noch die Liste für 13 weitere Knödel-Kreationen für euch im Gepäck.
Habt einen wundervollen Sonntag - eure Janke

Süße Schupfnudeln aus dem Ofen

Vegetarischer Krautpudding

29. Oktober 2020

2020 lautete mein Ziel: noch weniger Wurst und Fleisch - her mit köstlichen Alternativen. 
Bisher läuft das Projekt super und dass ich nun sogar einen echten Soulfood-Klassiker in vegetarischer Form auf den Blog bringen kann, freut mich ganz besonders. 
Meine Damen und Herren: der Krautpudding!
Das Original fand bereits 2017 seinen Weg auf den Blog und mit Hackfleisch zubereitet, ist dieses Gericht seit Ewigkeiten in unserer Familie.
 
"Krautpudding" mag für einige von euch vielleicht erstmal seltsam klingen, aber im Grunde handelt es sich hierbei um eine gigantische Kohlroulade.
Meine Oma hat meistens Weißkohl verwendet, mir ist Spitzkohl am liebsten, da er dünnere Blätter hat, die sich besser schichten lassen.
In meiner heutigen Version, für unser Event "Saisonal schmeckt's besser im Herbst", habe ich außerdem noch Wirsing und Rotkohl ergänzt und freue mich riesig, wie schön das Ergebnis aussieht.
Ja, es ist ein aufwändiges Gericht - aber es lohnt sich, versprochen.
Ich verwende immer eine Form mit 2,5 Liter Volumen und die Menge reicht dann locker für 6-8 Personen, je nachdem welche Beilage man dazu isst.

Bunter Auflauf mit Kohl

Kürbis-Risotto

18. Oktober 2020

Dass ich mal bei einem "Pumpkin Boom" mitmache, einem Foodblogger-Flashmob für den Kürbis, hätte ich vor 5 Jahren noch für äußerst unwahrscheinlich gehalten. Auch dass es innerhalb einer Woche gleich 3x ein Kürbisgericht auf meinen Teller schafft und ich es mit Genuss verspeise, wäre mir damals mehr als abwegig erschienen.
Aber: Geschmäcker ändern sich manchmal auf wundersame Weise und so bin ich heute Teil der Kürbissause und kann berichten, dass es Anfang der Woche bereits einen Auflauf aus Spaghetti-Kürbis gab. Diese bauen wir inzwischen sogar im Garten an, denn er ist immer noch mein absoluter Lieblings-Kürbis. 
Für das heutige Event von Jana (Nom Nom food) und Nicole (Zuckerdeern) musste es jedoch der "Endgegner" sein: ein Hokkaido.

Oft ist er mir zu mehlig, ein anderes Mal zu nussig und irgendwie süß. Deshalb findet man bisher auch nur zwei Rezepte mit dem orangen Riesengewächs auf meinem Blog und eins davon zählt strenggenommen nicht, weil es eine Marmelade ist, die mehr nach Apfel als nach Kürbis schmeckt. 
Nun habe ich jedoch DIE Lösung für mich und den Hokkaido gefunden: ein cremiges Herbst-Risotto mit herrlichen Gewürzen und aromatischem Bergkäse. Dazu gibt es saftige Feigen und in Butter geschwenkte Pilze. Hokkaido - I got you!
 
Alle weiteren Beiträge zum Pumpkin Boom, habe ich euch unten verlinkt 🎃 

Cremiges Risotto mit Hokkaido-Kürbis

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